Bewegung im Alltag durch isometrische Übungen

By on 28/03/2011
Frau-sitzend-auf-Ball

Bewegung im Sitzen durch isometrische Übungen Als häufigster Grund für Bewegungsmangel wird Zeitmangel wegen zuviel Arbeit angeführt. Diese beginnt bereits morgens so früh, dass manchmal kaum Zeit zum Frühstücken bleibt, schon gar nicht für Frühsport oder dergleichen. Tagsüber verbringen viele in sitzender Haltung, meist auch noch angespannt. Abends ist auch allerhand noch zu erledigen, so dass bis zum Schlafengehen die Zeit meist ausgefüllt ist.  Und das kalte Wetter tut dann noch sein übriges…

Bewegung fast nebenbei  – Isometrische Übungen

Die folgenden alltagstauglichen Übungen sollen Ihnen zeigen, dass trotzdem ein gewisses Maß an Bewegung fast nebenbei erreicht werden kann. Denn es ist nun einmal Tatsache, dass Bewegung eines der wichtigsten Mittel zur Gesunderhaltung und Jungerhaltung ist. Sie kräftigt nicht nur die Muskulatur, entlastet somit die Gelenke und Knochen, sondern dient auch der Versorgung aller Zellen mit Sauerstoff sowie wichtiger Nahrungsstoffe. Außerdem entschlackt kaum etwas so gut wie, möglichst schweißtreibende, Aktivität.

Doch auch ohne es bis zur Schweißabsonderung treiben zu müssen, können Muskelbeanspruchungen (isometrische Übungen), richtig angewendet, sehr effektiv sein.

Beispiel für Isometrische Übungen

  • Beginnen Sie mit den Füßen und arbeiten Sie sich bis zum Kopf durch. Wichtig ist, während des Übens gleichmäßig tief in die beanspruchte Muskelzone hinein zu atmen. Der Atem darf nicht gepresst oder angehalten werden.
  • Pressen Sie die Füße, so stark es Ihnen möglich ist, zusammen. Anfangs einen langen tiefen Atemzug- einschließlich Ausatmen- lang. Dann lassen Sie wieder locker, ebenso lang.
  • Nun verschränken bzw. überschlagen Sie die Füße und ziehen sie, ebenso lange, gegeneinander mit größter Kraftanstrengung. Dann wieder lockern und pausieren.
  • Nun drücken Sie die Knie zusammen, und anschließend ziehen Sie wieder die übergeschlagenen Knie gegeneinander.
  • Nun aktivieren Sie Ihre Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur indem Sie sie einfach maximal anspannen, atmen nicht vergessen, und wieder lockern.
  • Dann spannen Sie die Bauchmuskulatur an, dabei atmen Sie in die Seiten, die sich dabei weiten.
  • Die Rückenmuskeln spannen Sie möglichst gleichmäßig an, Sie können auch dabei den oberen Rücken einschließlich Schulterblätter gegen die Stuhllehne drücken.
  • Die Schultern werden erst nach unten, hinten, dann noch oben und vorn angespannt und wieder gelockert.

Danach drücken Sie den Nacken, soweit es geht, nach hinten hinaus. Nach dem Entspannen bewegen Sie den Kopf leicht seitlich hin und her.

Gerade in dieser Partie, haben die meisten Menschen mit sitzender Tätigkeit die meisten Verspannungen.

Zuletzt versuchen Sie, die Stirn und Kopfhaut, so weit es geht, zu bewegen.

Sie werden spüren, das es Ihnen nach diesem einfachen aber wirksamen und für andern fast unbemerkten Bewegen gleich besser geht. Bei regelmäßigem Üben können Sie nicht nur Gesundheit und Wohlbefinden, sondern auch Konzentrationsfähigkeit und Leistung steigern. Eine optimale Ergänzung und Unterstützung  zu isometrischen Übungen sind  Atemübungen.

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